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  •  Hochwasserschutz – Generelles Projekt Übelbach
hochwasserschutz

Generelles Projekt übelbach

Der Schutz unserer Gemeinde vor weiteren Hochwasserereignissen ist eine zentrale Aufgabe der öffentlichen Hand. In den letzten Jahren haben Starkregen und extreme Wetterereignisse wie zuletzt im Juni 2024 gezeigt, wie wichtig ein wirksamer und nachhaltiger Hochwasserschutz ist. Bereits Jahre zuvor (2015) wurde der Startschuss zum „Generellen Projekt Übelbach“ geben.

 

Die Hochwassergefährdung im Einzugsgebiet wurde analysiert, mögliche Schutzmaßnahmen untersucht und Varianten miteinander verglichen und bewertet. Das Ergebnis ist ein langfristiges Schutzkonzept, dass festlegt, welche Maßnahmen technisch sinnvoll, ökologisch verträglich und wirtschaftlich vertretbar sind. Die heutigen Gelände-Beschaffenheiten und Erfahrungswerte der jüngsten Hochwasserereignisse wurden eingearbeitet.

Bemessungsgrundlage eines 100jährigen Hochwassers ist Grundvoraussetzung für einen nachhaltigen und vom Bund- & Land unterstützten Hochwasserschutz.

Am 4. März 2026 wurde das Projekt erstmals transparent und exklusiv den betroffenen Grundstückseigentümer:innen der benötigten Flächen entlang des Übelbachs von Waldstein bis Deutschfeistritz, vorgestellt. Dipl. – Ing. Christine Konradi und Ralph Ranner, BSc der Abteilung 14 Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit | Land Steiermark standen gemeinsam mit Daniel Pross, BSc und DI Lisa Hamm, MA.rer.nat | Planungsbüro INGENOS dem kritischen Publikum Rede und Antwort. Beispiele anderer Hochwasserschutzprojekte verschiedenster steirischer Gemeinden, wie Schutzdämme, die sich in die Natur einfügen oder Rückhaltebecken die durchaus nutzbar sein können veranschaulichten die geplanten Maßnahmen.

Die Planungsüberlegungen beinhalten unteranderem ein Rückhaltebecken im Bereich Waldstein, dass nach Fertigstellung zu den fünf größten der Steiermark zählen würde. Unfassbare 490.000m³ könnte es im Ernstfall fassen. Die Tatsache des beim Autobahnbau begradigten Übelbachs stellen die Planer heute vor weitere Herausforderungen. Der Übelbach nimmt in diesem Bereich deutlich an Geschwindigkeit zu, was großes Gefahrenpotential bewirkt. Ein weiteres Rückhaltebecken im Bereich der Quetsch mit einem Fassungsvermögen von 120.000m³ soll ebenso wie einige lineare Maßnahmen wie sollen das zukünftige Hochwasserrisiko auf ein Minimum reduzieren – einen 100prozentiger Schutz gibt es natürlich nicht. Das 300jährige Hochwasser 2024 hätte auch diese Dimension gesprengt. 

Ohne vollständiger Zusage aller beteiligten Liegenschafts-eigentümer:innen wird es keine weiteren Planungen und eine Fortführung des Projekts geben.

Ein langer Weg intensiver Gespräche seitens der Gemeindeführung BGM. Michael Viertler und Vizebürgermeister Erwin Arbesleitner und nicht nur positiv gestimmten Grundstückseigentümer:innen stehen bevor.